Freitag, 29. Mai 2009

Zwei lesenswerte Artikel aus der ZEIT !

Der eine Bericht ist sehr aktuell vom 28.05.2009 und dreht sich um das jüngst erschienene Wörterbuch der Gebärdensprache. Sinn und Zweck der Sache ist, die Gebärdensprache etwas zu vereinheitlichen und aktualsieren. Halt ein kleiner Duden für Gebärdensprachbenützer. ;-)

Hier der Link dazu: http://www.zeit.de/2009/23/Zeichensprache

Und hier komme ich auf einen älteren Artikel zu sprechen - was in der Medizintechnik möglich sein kann, aber keine Garantie ist. Maike Stein kenne ich persönlich - sie ist einfach eine wunderbare Frau und total sympahtisch.

Die Erhörte - Zeitartikel vom 12.08.2004

Mir persönlich gefällt der Prolog des Artikels nicht, denn er lautet wie folgt:
"Hören ist das erste und letzte Tun des Menschen. Wer auf die Welt kommt, kennt die Stimme seiner Mutter längst. Wer im Sterben liegt, hört, was um ihn geschieht, bis zum letzten Atemzug. Wenn er 0,9 Millimeter groß ist, wachsen dem Menschen die Ohren. Am 135. Tag hat das Hörorgan, die Innenohrschnecke Cochlea, ihre definitive Größe erreicht. Sie wird nicht mehr wachsen. Später zieht durch sie die Seele ein. Die Musik, die Liebe gehen durchs Ohr. Auch die Gedanken: Vernunft kommt von vernehmen."

Die Musik und die Liebe gehen durch das Ohr?! Nein, damit kann ich nicht einverstanden sein, diesr Vergleich hinkt für mich deratig, denn das ist als würde man behaupten, dass Blinde nicht fähig sind zu wissen, was Liebe ist, denn sie können sie ja nicht sehen.

Was nützt es einem, wenn man "hört", dass man geliebt wird, aber selbst nichts davon spürt? Liebe fühlt man, egal was man ist.

Und man ist nicht vernuftbegabt, wenn man nicht über das Gehör erreicht werden kann? Seltsame Gedankenverbindung der Autorin.

Aber sonst kann ich den Zeitartikel über Maike Stein empfehlen und auch den aktuellsten, denn beide Artikel stecken voller lesenswerter Informationen. :-)

1 Kommentar:

  1. .. zu dem ersten bereich, dem lexikon der gebärdensprache, habe ich ja nun meine meinung schon in einer mail geäußert .. grundsätzlich tolle sache aber aufgrund der geringen auflage schon recht teuer ..

    .. wenn es darum geht, wie ein hörender die stille beschreiben soll recht hilflos und in der Beschreibung auf die hilfe von menschen angewiesen, die eine solche wnadlung durch die op erfahren haben .. trotzdem wird sofort in dem artikel pauschalisiert und der umstand, dass diese op nicht bei allen gehörlosen durchgeführt werden kann, fehlt in gänze ..
    .. vielleicht sollte die zeit und auch andere medien solche artikel in die hände einer sehend hörenden gehörlosen legen .. wäre das nichts für dich jule?

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