Montag, 25. Mai 2009

Bericht der Berliner Morgenpost vom 14. Januar 2009 über Gehörlose Spitzensportler

Die Berliner Morgenpost hat eine interessante Information über Gehörlose Spitzensportler verfasst, auch wenn der Grund dafür nicht ersichtlich ist:

Information der Berliner Morgenpost vom 14. Januar 2009

Über den gehörlosen Fußballspieler Stefan Markolf habe ich bereits einen Artikel verfasst, neu war mir allerdings, dass der Skispringer Gregor Schlierenzauer auf einem Ohr taub ist. Vielleicht kommt seine Nervenstärke von daher, denn Jürgen Klopp bescheinigte Markolf ja auch diese Nervenstärke auf dem Platz.

Weiter unten wird über Terence Parkin berichtet, über den ich bereits hier berichtet habe. Aber im Artikel wird Parkin als taubstumm bezeichnet und Stefan Markolf lediglich als jemand, der zu 90% nichts mehr hört. Vielleicht hätte der Autor sich auf die Schwarmintelligenz im Wikipedia-Artikel zur Gehörlosigkeit verlassen sollen, wie die Defination von Gehörlosigkeit festgelegt worden ist.

Markolf ist genauso gehörlos wie Parkin - ohne Hörgeräte ist Markolf genauso taub wie Parkin. Natürlich helfen bei Markolf die Hörgeräte den letzten Rest der vorhandenen 10% Hörfähigkeit herauszukitzeln, aber trotzdem ist das kein Grund, Markolf im Artikel über Parkin zu stellen.

Hier wird mit zweierlei Maß im Artikel gemessen.

Also bitte, Berliner Morgenpost: Den Artikel könnt ihr ruhig so lassen wie er ist, aber bitte streicht das Wort "taubstumm" aus dem Artikel und ersetzt es durch das zutreffendere Wort: "gehörlos."

Warum? Meine Begründung hierfür könnt ihr hier lesen:
Ein wichtiger Hinweis für die Medienbranche!

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